Juli 2008 Archive

Liebe Projektvermittler und Projektanbieter,

Aus mehrfach gegebenem Anlass: Perl schreibt sich nicht PERL. Und auch nicht Pearl oder gar PEARL. Wenn Sie einen Freiberuflichen PERL-Programmierer oder PEARL-Experten, Pearl-Consultant oder ähnliches suchen, dann zeigen Sie potentiellen Freiberuflern damit als erstes, dass Sie und Ihr Kunde gar nicht wissen, wovon Sie reden.

Das kann auch mal gut gehen, da aber Perl-Entwickler sich im Augenblick ihre Jobs aussuchen können, wird die Mehrheit der guten Perler dann doch einen Kunden wählen, der sich mit seinem Werkzeug rudimentär auskennt. Die Gefahr, erstmal lange über den Sinn von use strict und use warnings, dem Einsatz vom CPAN, Testing, Dokumentation und so weiter zu diskutieren, ist bei einem angeblichen PEARL-Job doch deutlich höher.

Sie werden also wahrscheinlich eher solche Perl-„Spezialisten“ finden, deren Wissen anno 1999 auch nur oberflächlich war und dabei stehen geblieben ist. Wenn Sie robusten und wartbaren Code wollen, ist dies eher keine gute Idee.

 

Seit ein paar Tagen sind nun Tickets für die YAPC::Europe 2008, die europäische Perl-Konferenz, erhältlich.

Thema ist dieses Jahr „Beautiful Perl“, die Vorträge befassen sich aber auch mit allen anderen üblichen und unüblichen Themen, angefangen mit großen Applikationen über Perl6 und Testing bis hin zur Web-Entwicklung.

Die YAPC::Europe findet dieses Jahr vom 13. bis 15. August in Kopenhagen statt. Vor und nach der Konferenz kann man für 900 Dänische Kronen (ca. 120 Euro) pro Tag an vier interessanten Tutorials teilnehmen; die Themen dabei sind Testing und erweiterte Perl-Techniken.

 

Aktuelle Kommentare

  • Niels Dettenbach: ...schade eigentlich, das es PyPerl nicht mehr wirklich gibt. Zwar weiter lesen
  • vTasker: Was ist das denn für ein MIST? Der Artikel ist weiter lesen
  • Alvar Freude: Nein, Susan, das ist falsch. XING wurde von der epublica weiter lesen
  • Susan: Hi, das ist eine komplett falsche Aussage. XING laeuft auf weiter lesen
  • Alvar Freude: Zu E.Doerr: Ich fange mal mit dem zweiten Punkt, dem weiter lesen
  • E.Doerr: Der Vergleich ist ganz interessant - aber wenn ich mich weiter lesen
  • Alvar: Die Universitäten sind sicherlich ein wichtiger Ansatzpunkt. Diese sind da weiter lesen
  • Ingmar Drewing: Das Problem - wenn man es denn so nennen will weiter lesen
  • Alvar Freude: Gut wäre auch, wenn sich mehr gestandene Entwickler für Perl weiter lesen
  • Martin Seibert: Ich wäre auch stark für den Nachwuchs! :-) weiter lesen

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